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Sechs Andachten zur Fastenaktion jeweils samstags um 18.00 Uhr

in der Haardter Kirche

 

17. Februar        „Gott zeigt sich“ (1. Mose 32,25-30)

Jakob erlebt das am Fluss Jabbok: Wenn Gott sich zeigt, dann ist das mitunter ein Kampf, kein Kaffeestündchen. Er stellt sich in den Weg, fordert uns heraus, fragt, wer wir sind und hinterlässt uns als Veränderte. Solche Begegnungen erfordern Mut, sie bergen ein Risiko in sich. Und einen Segen.

 

24. Februar        „Zeig dein Mitgefühl“ (Lk 10,30-35)

Mitgefühl hat mit Mut zu tun, das zeigt die Geschichte vom barmherzigen Samariter und das schöne Wort „Zivilcourage“, das man damit verbindet. Nicht kneifen, wenn andere Hilfe brauchen! Sondern sich berühren lassen, sich ein Herz fassen – und Herz zeigen!

 

3. März               „Zeig deine Liebe“ (Mk 14,3-9)

Liebe ist ein undosierbares Gefühl. Ein bisschen Liebe gibt es nicht. Die Geschichte von der Salbung in Betanien macht es vor: Das kostbare Öl wird ausgegossen. Alles auf einmal. Jetzt. Denn Liebe ist auch nicht aufschiebbar.

 

10. März            „Zeig deine Fehlbarkeit“ (1. Mose 3,7-11)

Groß ist die Scham, wenn wir etwas falsch gemacht haben. Wie gern suchen wir uns dann Feigenblätter wie Adam und Eva, wollen Fehler und Macken verstecken. Uns in unserer Blöße und Schwäche zu zeigen, das ist schwer – und bringt uns einander wirklich nahe.

 

17. März             „Zeig deine Hoffnung“ (Mk 10,46-52)

Sei still, lass es bleiben, das nützt alles nichts! Wie laut können entmutigende Stimmen sein – auch im eigenen Kopf. Der blinde Bartimäus schreit dagegen an, er schreit sein Elend heraus und die Hoffnung, dass Jesus es verwandelt. Und er wird gehört!

 

24. März             „Zeig, wofür du stehst“ (Mt 26,69-75)

Welch großer Schmerz, wenn wir erkennen, dass wir verraten haben, was uns wichtig und heilig ist. Petrus weint bitterlich darüber. Wir verlieren uns selbst, wenn wir verleugnen, wofür wir stehen. Und retten uns, wenn wir das endlich zeigen können.